
Webdesign
01.10.2026
Warum ich meine Website neu gedacht habe.
Die eigene Website zu gestalten ist manchmal schwieriger als die eines Kunden. Man ist zu nah dran, hinterfragt vieles und merkt Veränderungen oft erst dann, wenn der eigene Auftritt nicht mehr richtig zu dem passt, was man heute macht.
Genau so war es bei mir.
Meine bisherige Website hat funktioniert. Aber meine Arbeit hatte sich weiterentwickelt. Und irgendwann zeigte sie nicht mehr deutlich genug, wie ich heute arbeite und was mir bei einem Projekt wichtig ist.
Vom Gestalten zum Verstehen
Natürlich geht es bei konstruktivdesign weiterhin um gutes Design. Um Websites, Corporate Design und Kommunikation.
Aber Gestaltung beginnt für mich heute früher.
Bevor ich über Farben, Schriften oder einen Aufbau nachdenke, möchte ich verstehen: Was macht ein Unternehmen oder eine Praxis aus? Wo liegt eigentlich das Problem? Was soll sich verändern? Und wen soll der neue Auftritt erreichen?
Aus diesem Verständnis entstehen Struktur, Strategie und schließlich Gestaltung.
Diese Arbeitsweise sollte auch meine eigene Website endlich deutlicher zeigen.
Weniger zeigen. Klarer sagen.
Beim Relaunch ging es deshalb nicht darum, einfach alles moderner zu gestalten.
Ich habe Inhalte neu sortiert, Leistungen klarer strukturiert und vieles bewusst reduziert. Gleichzeitig sollte die Website persönlicher werden und zeigen, wer hinter konstruktivdesign steht.
Auch gestalterisch wollte ich einen Auftritt, der zu meiner Arbeit passt: klar, ruhig, hochwertig und ohne unnötige Effekte.
Die technische Umsetzung entstand wieder gemeinsam mit René von venussystems. So konnte ich mich auf Konzeption, Inhalte und Gestaltung konzentrieren.
Die eigene Website darf sich weiterentwickeln
Eine Website ist für mich kein Projekt, das nach dem Launch für die nächsten zehn Jahre erledigt ist.
Unternehmen verändern sich. Leistungen verändern sich. Und manchmal verändert sich auch die eigene Sicht auf die Arbeit.
Dann darf auch die Website mitgehen.
Mein neuer Auftritt zeigt deshalb nicht nur besser, was ich mache. Er zeigt vor allem deutlicher, wie ich arbeite.
Wenn dein Unternehmen oder deine Praxis heute weiter ist als der eigene Webauftritt, lohnt sich ein neuer Blick darauf.